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Snoopy

Anfänger

  • »Snoopy« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 23. Dezember 2008, 17:43

Wie funktioniert klickern mit Hund ?

Hallo,
ich habe schon so oft Dinge übers Klickern gehört. Ab wann ist ein Hund reif dafür, schon als Welpe oder erst wenn er Erwachsen ist ?

Wie funktioniert das mit dem Klicker, ich habe 0 Ahnung davon, aber gehört, dass die Erziehung damit viel leichter geht. Andere sagen mit klickern wär alles doppelt gemoppelt, weil der Hund erst lernt auf den Klicker zu hören und dann doch auf das Wort oder das Zeichen. Was ist überhaupt das beste, mit Worten oder Zeichen zu erziehen ?

Vielleicht könnt ihr mir ja mal ein paar Infos geben, welche Befehle man so alles einem Hund beibringen kann.

Kleine Riesen

unregistriert

2

Freitag, 16. Januar 2009, 02:35

also erstmal, wenn dein hund reif für die erziehung ist, ist er auch reif für clicker - d.h. von anfang an!

und wieso sollte es doppelt gemoppelt sein? der clicker ersetzt doch das wort (welches wort?)

es gibt das kommando, hat seppel es ausgeführt click - leckerli

ob die erziehung damit einfacher ist, kannst nur du entscheiden. wenn deinem hundi party feiern als belohnung reicht, brauchst du nicht clickern. steht er aber total auf leckerli ist es wiederrum sinnvoll.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kleine Riesen« (16. Januar 2009, 02:48)


Die Moni Waage

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3

Sonntag, 18. Januar 2009, 17:11

Hallöle!

Mit dem Clicker geht es wirklich sehr viel einfacher.

Zuerst einmal muss der Hund auf den Clicker konditioniert werden, heißt, er muss verknüpfen, dass das "click-clack" Belohnung bedeutet. Am einfachsten geht das natürlich mit Leckerchen. Der Hund lernt also, dass das neue Geräusch ihm etwas Gutes einbringt. Click heißt immer, dass danach eine Belohnung folgt. Kommt keine Belohnung nach dem Click, verlernt der Hund dieses Geräusch wieder und es wird uninteressant für ihn = er reagiert nicht mehr. Belohnung muss nicht leckerchen sein, es kann alles sein, was Dein Hund liebt.

Dann beginnt man, den Clicker nur noch einzusetzen, wenn der Hund etwas richtig macht , z. B. sich hinsetzen. Ohne "Kommando". Hund lernt also, dass freiwilliges Tun zu Keksen führt. Erst wenn der Hund verstanden hat, was wir von ihm wollen, kommt das richtige Signal (Sitz) dazu.

Der "Click" markiert nur richtiges Verhalten - wie der Textmarker, den man für Bücher benutzt.

Als Buch zu empfehlen ist das von Katja Krauß - Hunde erziehen mit dem Clicker.

Ich nutze Clicker und Markerwort schon seit fast 10 Jahren in der Hundeerziehung, -ausbildung und Verhaltenskorrektur - es wirkt :)

Grüßle
Moni

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Die Moni« (18. Januar 2009, 17:58)


Silkies Stier

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4

Freitag, 10. Juli 2009, 23:05

Clickern ist auf jeden Fall absolut wirkungsvoll, das steht fest. Einfacher? Für den Hund sicher, vor allem stressfrei und hoch motivierend. Für den Menschen? Da ist es wesentlich anspruchsvoller als die meisten anderen Methoden! Denn du brauchst eine gute Beobachtung, schnelles Timing, und vor allem immer wieder einen guten Plan von den einzelnen Schritten, wie du etwas aufbauen möchtest - tja, und diesen Plan musst du im Zweifel dann auch von hier auf gleich über Bord werfen können, wenn dein Hund einen anderen Weg anbietet, den du dann natürlich auch erkennen musst! Wenn du das aber hinbekommst, dann sind extrem schnelle und auch sichere Lernerfolge der Lohn. Ganz ehrlich: Ich habe vor vielen vielen Jahren die "klassische" Methode der Ausbildung gelernt, dann die verschiedenen Lockmethoden erlebt, und für mich waren die ersten Berichte über das Clickern wie ein Offenbarung. Inzwischen möchte ich diese Methode nicht mehr missen, wobei ich mit Clickern nicht notwendigerweise den Knackfrosch meine, sondern den Aufbau über Targeting und freies Formen.

Ela Stier

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5

Dienstag, 9. März 2010, 10:53

Ich habe Heute Morgen einen Clicker bekommen und darf jetzt üben.

Zuerst einmal muss der Hund auf den Clicker konditioniert werden, heißt, er muss verknüpfen, dass das "click-clack" Belohnung bedeutet. Am einfachsten geht das natürlich mit Leckerchen. Der Hund lernt also, dass das neue Geräusch ihm etwas Gutes einbringt. Click heißt immer, dass danach eine Belohnung folgt. Kommt keine Belohnung nach dem Click, verlernt der Hund dieses Geräusch wieder und es wird uninteressant für ihn = er reagiert nicht mehr. Belohnung muss nicht leckerchen sein, es kann alles sein, was Dein Hund liebt.


also üben wir doch mal den ersten Schritt,dass Ela lernt das ein click.clack eine Belohnung gibt. Ich freue mich darauf,was denn noch so alles folgen wird!
:thumbsup:
Ariane & Ela lassen ein lächeln da.

jürgen Widder

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6

Dienstag, 9. März 2010, 13:22

Hallo Ariane :)

ich wünsche Dir und Ela viel Erfolg mit dem Clicker.



liebe Grüße von Jürgen
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Ela Stier

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7

Dienstag, 9. März 2010, 15:37

Danke Jürgen!

üben üben üben ;) aber sie schnallt das ziemlich schnell.Ins Platz geht sie schon ohne zu trotzen.(abwarten eventuell siehts morgen wiede anders aus) ;)
Aber kleine schritte sind schon grossartig!

Grüsse
Ariane
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jürgen Widder

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8

Dienstag, 9. März 2010, 17:11

Hallo Ariane :)

yepp, üben ist sicherlich ganz doll wichtig und vor allem auch weiterüben wenn es mal nicht klappt. Du, jeder Weg besteht aus ganz vielen kleinen Schritten und ich bin sicher das ihr auf einem sehr guten Weg seid.



liebe Grüße von Jürgen
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Micha

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9

Mittwoch, 19. Mai 2010, 18:00

Hallo,ich hab da mal ne Frage an euch,meine Hündin beschützt unser Grundstück sehr schlimm. es wird alles angemacht was am Grundstück vorbei geht oder fährt.
Nun wohnen wir an einer relativ ruhigen Straße also sie hat nicht permanent den Streß.
Ich wollte mal ein Clickertr.versuchen denn wenn ich mit draußen bin und ihr es ihr verbiete,macht sie es nicht.
Nun heißt Clickern ja loben,denn sie hört ja wenn ich sage nein.
Oder ist ihr Schutztrieb so hoch das auch das nichts bringt.

Schonmal Danke LG Micha

Wupperfee Widder

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10

Mittwoch, 19. Mai 2010, 19:03

Hallo Micha,

Ich gehe mal davon aus das Du nicht ständig mit Deiner Hündin im garten bist, also ist ja auch mal alein im garten wenn sie bellt.
Also entweder müsstest du immer in ihrer nähe sein oder sie nicht mehr alleine in den garten lassen. Denn jedesmal wenn sie erfolgreich bellt belohnt sie sich selber.

Mehr tipps kann und möcht ich im moment als "Ferndiagnose" nicht geben, denn dazu kenne ich weder dich noch deinen hund, noch eure lebensumstände.
LG
Michaela

Solange Menschen denken dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere dass Menschen nicht denken!

funny Wassermann

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11

Mittwoch, 19. Mai 2010, 23:53

Hallo Micha!

Es kommt zunächst einmal darauf an was für eine Hündin du hast. Einem Herdenschutzhund das Bewachen des Grundstücks zu verbieten, ist so, als würdest du versuchen einen Pudding an die Wand zu nageln... mal überspitzt ausgedrückt.

Aber vielleicht gehört deine Hündin gar nicht zu den Herdenschutzrassen. Dennoch ist das Verbellen von Menschen, die am Grundstück vorbei gehen, ist ganz stark selbstbelohnend. Hundi kann jedesmal einen Strich auf sein Fleisskärtchen machen, weil er der Meinung ist, er hätte den Menschen vertrieben. Es ist aber durchaus möglich dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen. Das geht mit dem Clicker sogar ganz wunderbar. Dazu würde ich dem Hund jedoch das Bellen nicht verbieten, sondern mich ausschließlich auf eine alternative Verhaltensweise konzentrieren. Das könnte z. B. das Bringen eines Spielzeugs oder Futterbeutels sein. Überlege dir irgend etwas, was deine Hündin besonders gern mag.

Sonnige Grüße
Manu
Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.