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Nottra

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Freitag, 5. Februar 2010, 15:25

Polizei tötet Hund – Halterin soll für den Schaden aufkommen

Boah der neue Tasso Newsletter war wirklich erschreckend, ich könnte vor Wut schon wieder platzen!!! Das ist abnormal:

Polizei tötet Hund – Halterin soll für den Schaden aufkommen







In der Silvesternacht haben
Polizeibeamte mit ihrem Streifenwagen einen Hund auf der Autobahn A1
tot gefahren. Laut Aussage der Beamten, um Gefahr für die Allgemeinheit
abzuwenden. Den am Dienstfahrzeug entstandenen Schaden von 2.500,- Euro
soll die Hunde-Halterin nun bezahlen. Der neunjährige Australian
Shepard war – wahrscheinlich durch die Silvesterknallerei verschreckt –
von zu Hause weggelaufen und auf die nahe gelegene Autobahn geraten.
Die durch einen Notruf verständigte Polizei verfolgte den kreuz und
quer über die Fahrbahnen laufenden Hund fast eine Stunde. Der Hund war
offensichtlich so verstört, dass er sich nicht anlocken ließ. Um
weiteres Unheil zu verhindern, entschieden sich die Polizisten dafür,
den Hund mit dem Auto zu überfahren, so das Landespolizeiamt Kiel. Ein
Schuss kam für die Beamten nicht in Frage; zu groß sei die Gefahr für
alle Autofahrer gewesen. Als wäre das noch nicht genug, legten die
Beamten den leblosen Körper in ein Gebüsch am Fahrbahnrand. Auf die
Frage, warum keine professionelle Hilfe geholt wurde, antworteten die
Beamten, dass jede weitere zeitliche Verzögerung Menschenleben hätte
kosten können. Philip McCreight, Leiter von TASSO ist entsetzt: "Es
hätte bestimmt genug Möglichkeiten gegeben, den Fall zivilisiert zu
beenden. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein Tier versehentlich auf
die Autobahn gerät
." Die Tat der Beamten hält er für unüberlegte
Willkür. Gar kein Verständnis kann McCreight aber dafür aufbringen,
dass die Beamten sich nach dem Vorfall nicht wenigstens um die
Identifizierung des Hundes über TASSO gekümmert haben, sondern ihn
einfach am Straßenrand liegen ließen.









TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 - Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
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Da sieht man mal wieder das die Polizei in den wenigsten Fällen DEIN Freund und Helfer ist!!

jürgen Widder

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2

Freitag, 5. Februar 2010, 15:59

Hallo :)

vielleicht mag das Vorgehen der Beamten formaljuristisch in Ordnung sein aber so insgesamt hinterläßt das ganze einen sehr bitteren Nachgeschmack. Gestern war da auch ein Bericht im Fernsehen, die Hundehalterin erhielt lapidar eine Rechnung über den angeblich total zerdellten Einsatzswagen, keine Entschuldigung, kein Wort des Bedauerns. Es wurden an der Fahrzeugfront Stoßfänger und Kühler erneuert, der rechte Kotflügel, der rechte Scheinwerfer und soweit ich es erinnere die rechte Tür. Ja, so ein Hund ist schon sehr sehr groß, da kann einem schonmal das halbe Auto um die Ohren fliegen. Sicherlich wird hier NICHT versucht Kasse zu machen X(
Die Art und Weise wie hier einfach mal ein Tier getötet wird und dann wie Müll schlicht liegen gelassen, ist sowas von unter aller Sau, da möchte ich Euch nicht zumuten zu lesen was mir dazu einfällt.

Liebe Grüße von Jürgen
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Shirley Löwe

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3

Freitag, 5. Februar 2010, 17:06

Das ist ja nicht zu fassen, ich bin entsetzt! :cursing:

Pebbels

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Freitag, 5. Februar 2010, 17:10

Mir fehlen die Worte... Der arme Hund... :(
Viele Grüße, Anja

Alec

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Freitag, 5. Februar 2010, 17:14

Das ist kaum zu glauben, so widerwärtig ist das!
Da fehlen einem einfach die Wörter! Da heißt es so schön die Polizei dein Freund und Helfer und in diesem Fall grr. Möchte damit aber nichts verallgemeinern. Meine Meinung bezieht sich jediglich auf diese Situation.
Und dann der Besitzerin auch noch das Geld für die Reparatur in Rechnung zu stellen ist ne Frechheit. Ganz zu schwiegen davon, den Hund einfach liegen zu lassen.
X(

ENNO Skorpion

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6

Freitag, 5. Februar 2010, 18:56

Ja, das kam im TV bei uns.
Diese Beamten müßen einfach nur krank sein,
soetwas gehört eigentlich strafrechtlich verfolgt


.

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Freitag, 5. Februar 2010, 20:54

Hund von Polizei überfahren - absichtlich!

Hund irrte auf Autobahn umher
Hundehalter in ganz Deutschland sind schockiert – und fühlen mit der 65jährigen Heidi Schwark. Deren Australian Shepherd „Rooby“ wurde von einem Polizeiauto überfahren und getötet – und der Polizist am Steuer zielte ganz bewusst auf den Hund.

05.Februar, Kiel –
Es ist der größte Alptraum jedes Hundebesitzers: Der Hund läuft weg, ist spurlos verschwunden – und zwei Tage später wird man von den Polizeibeamten zu seinem leblosen Körper am Rande der Autobahn geführt. Doch für die Rentnerin Heidi Schwark kam es noch schlimmer – viel schlimmer.

In der Silvesternacht erschreckte sich ihr Australian Shepert „Rooby“ so sehr, dass er kopflos davon stürmte. Die sofort anberaumten Suchaktionen blieben erfolglos. Alle Hoffnung, ihren Vierbeiner gesund und munter wieder zu sehen, schwanden, als sie am 02. Januar einen Anruf der Polizei erhielt: "Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass ihr Hund tot ist." Er war, so erklärten sie, auf die Autobahn A 1 gelangt und dort zwischen Hamburg und Lübeck von einem Auto erfasst worden.

Hund von Polizei zur „Verhinderung von Gefahren“ überfahren
Erst jetzt erfuhr Heidi Schwark, was wirklich geschah: Niemand anderes als die Polizei selbst hatte Rooby überfahren – und zwar mit voller Absicht! Die Rentnerin erhielt eine Rechnung, in der man sie aufforderte, einen Schaden in Höhe von gut 2500 Euro an
einem Polizeiwagen zu begleichen – der durch den Zusammenstoß mit Rooby verursacht worden sei. Der Zusammenstoß, so ging Heidi Schwark auf, war bewusst herbeigeführt worden:

"Weil es nicht gelang, das Tier einzufangen oder durch einen gezielten Schuss zu töten, musste der Hund letztlich zur Verhinderung von Gefahren für die anderen Verkehrsteilnehmer mit dem Dienstfahrzeug überfahren werden." hieß es in dem Schreiben.



...Hund konnte nicht erschossen werden

Ein Schock für die Rentnerin – doch sie wehrt sich. "Um das Geld geht es mir dabei nicht. Das zahlt die Haftpflicht", erklärt sie. Dass Rooby tot ist, sei wahrlich traurig genug. Doch dass sie auf diese Weise von den wahren Geschehnissen erfahren müsse, sei
„ganz fürchterlich“. Sie hätte zumindest eine anständige Entschuldigung - und die Wahrheit – von den Beamten erwartet.

Eine Polizeisprecherin erläuterte:
„Die Beamtenhaben über eine Stunde vergeblich versucht, das Tier auf der Fahrbahn einzufangen.“ Es sei auch nicht möglich gewesen, den Hund zu erschießen, ohne Menschen zu gefährden, denn die Autobahn habe nicht vollständig gesperrt werden können. Auch ein erfahrener Jäger hätte den verschreckten Hund in der Nacht nicht einfach treffen können.

Tierschützer fragen nun, warum die Autobahn nicht gesperrt werden konnte – sie sei in der Silvesternacht ohnedies kaum
befahren gewesen. "Dass der Hund dann absichtlich totgefahren wurde, ist ein unfassbarer Skandal,“ findet Anja Laupichler vom
Tierschutzverein Ahrensburg. Georg Ruge, Leiter der zuständigen Autobahnpolizei, sagt dagegen: "Meine Mitarbeiter haben genau richtig gehandelt." Der Dienstwagen werde auch zur Gefahrenabwehr eingesetzt.

Dennoch soll jetzt ein etwas einfühlsameres´Entschuldigungsschreiben an Heidi Schwark formuliert werden – und der Fall selbst wird geprüft.

LG
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Nottra

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Samstag, 6. Februar 2010, 10:00

Echt furchterregend wie die Beamten sich da mal wieder rausreden..jaja nicht erschießen können *bla bla würde ich mal sagen! ich meine zum notfall gibt es immer noch die Möglichkeit den Hund mit einer Schlinge einzufangen, die arme Frau ihr sollte man helfen, gibt es für den Fall eine Petition? - Ich würde sofort unterschreiben!

jürgen Widder

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9

Samstag, 6. Februar 2010, 12:46

Dennoch soll jetzt ein etwas einfühlsameres´Entschuldigungsschreiben an Heidi Schwark formuliert werden – und der Fall selbst wird geprüft.


Das spricht irgendwie Bände, jetzt :!: kommt man auf die Idee ein solches Schreiben aufzusetzen. Wohlkaum in Einsicht, doch eher um etwas weniger mies dazustehen. Das Ergebnis der Prüfung kann ich mir schon ausrechnen: alles OK, war alles aber sowas von richtig :cursing:

@Nottra: falls da irgendeine Art von Aktion, Petition, Protestschreiben oder so am laufen ist würde auch ich mich gerne beteiligen.

Liebe Grüße von Jürgen
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Ela Stier

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Samstag, 6. Februar 2010, 15:19

Mir sträuben sich die Haare!!!

X( X( X(
Ariane & Ela lassen ein lächeln da.

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Samstag, 6. Februar 2010, 18:45



@Nottra: falls da irgendeine Art von Aktion, Petition, Protestschreiben oder so am laufen ist würde auch ich mich gerne beteiligen.




Ich auch, sofort !


.

Nottra

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Sonntag, 7. Februar 2010, 11:34

Das wäre echt genial, aber wie organisiert man sowas?

Nottra

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Sonntag, 7. Februar 2010, 11:54


Dogs4life Fische

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Mittwoch, 17. Februar 2010, 15:20

Es ist wirklich sehr traurig, was da passiert ist...ein trauriges Zeugnis für die Polizei (nicht im allgemeinen, aber in diesem speziellen Fall dafür umso mehr). Als ich das gehört hab, hab ich auch gedacht, dass man das nun wirklich anders hätte regeln können. Und wie auch schon ganz richtig gesagt wurde, war auf den Straßen sicher nicht viel los. Was geht in dem Kopf vor in dem Moment, wo der Mensch aufs Gas drückt und das Jaulen hört und weiß, dass er ein Leben ausgelöscht hat :(
Und auch das Vorgehen danach war unerhört. Ich kann da nur traurig und (fremd)beschämt den Kopf schütteln!

jürgen Widder

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Mittwoch, 17. Februar 2010, 15:33

Hallo alle miteinander :)
das es auch anders geht hat hier die Polizei vor einiger Zeit bewiesen. Ein Hund lief auf der Umgehungsstraße bei Uelzen, dreispurige Straße mit hohem Verkehrsaufkommen, umher. Die Beamten sperrten kurz die Straße, fingen den Hund ein und brachten ihn unversehrt ins Tierheim.
Dies an einem normalen Werktag, sicher war da mehr los als in der Sylvesternacht auf der Autobahn.
Wenn man will findet sich immer eine gute Lösung, aber dies setzt Herz und Hirn voraus. Da mag ich mich in Bezug auf diese treuen Staatsdiener, die in aufrechter Pflichterfüllung ein Tier getötet haben, nicht in Spekulationen verlieren X(



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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jürgen« (17. Februar 2010, 16:02)